Herzlich willkommen auf der
Homepage des Moot-Teams der UdS
beim Willem C. Vis International Commercial Arbitration
Moot
Der Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot
Jährlich organisiert das Institute of International Commercial Law an der Pace University aus New York in Zusammenarbeit mit UNCITRAL (United Nations Comission on International Trade Law), renommierten Schiedsinstitutionen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät in Wien den Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot, der sich durch seine besondere internationale Ausrichtung und sein weltweites Prestige auszeichnet.
Es handelt sich um einen Hochschulwettbewerb auf dem Gebiet des internationalen Wirtschaftsrechts, der von den teilnehmenden Studenten eine intensive Auseinandersetzung mit Problemen aus den Spezialgebieten der privaten Schiedsgerichtsbarkeit und des UN-Kaufrechts (CISG) erfordert. Seit seiner Gründung 1993 wächst der "Vis-Moot" kontinuierlich, so dass im akademischen Jahr 2010/2011 bereits 254 Teams aus 63 Ländern (2005/2006 waren es 156 Teams aus 49 Ländern - schon damals über 1.000 Studenten), freundschaftlich konkurrierend gegeneinander antraten. Richter, Schiedsrichter, Anwälte und Professoren aus der ganzen Welt bilden die Schiedsrichter des Wettbewerbs.
Der "Moot" als simulierter (Schieds-) Prozess hat seine Wurzeln in der angelsächsischen Rechtsausbildung. Die Studenten treten anwaltlich für eine Partei in einem fiktiven Prozess auf und führen die mündliche Verhandlung - im internationalen Bereich zwangsläufig auf Englisch - mit dem Ziel, das Schiedsgericht für die vertretene Position zu gewinnen. Geübt und bewertet werden hier für Juristen grundlegende Fähigkeiten: sicher zu verhandeln und sowohl fachlich als auch durch die Art der Präsentation zu überzeugen.&xnbsp;Hierfür verlangt eine Teilnahme am Vis-Moot kontinuierlichen Arbeitseinsatz über ein halbes Jahr: von der Ausgabe der Problemstellung am ersten Freitag im Oktober jeden Jahres über die Erstellung zweier Schriftsätze, nacheinander für Kläger- und Beklagtenseite, bis zu den mündlichen Verhandlungen, welche als Abschluss und Höhepunkt des Vis-Moots eine Woche vor Ostern in Wien stattfinden.&xnbsp;Im Rahmen des Jura-Studiums an der UdS kann dieses zusätzliche Engagement als Studienleistungen anerkannt werden: als Seminar, als Teilnahme an einer fremdsprachigen Lehrveranstaltung, sowie einer Rethorikveranstaltung(Schlüsselqualifikationen) und durch eine Verlängerung des Freischuss von einem Semester. Teilnahmeberechtigt sind Jura-Studenten der UdS, auch wenn das erste Staatsexamen bereits abgelegt wurde oder Studenten im Masterstudium.
An deutschen Jurafakultäten gibt es derzeit keinen vergleichbaren nationalen Wettbewerb, der in einzigartiger Weise die (Team-) Fähigkeiten der einzelnen Studenten fördert und entwickelt, aber auch Forum für eine freundschaftliche Konkurrenz zwischen den Universitäten ist. Eine Teilnahme am Vis-Moot ist demnach eine einmalige Gelegenheit für alle diejenigen, die sich einer fachlichen Herausforderung stellen möchten, verbunden mit ersten, nützlichen und unvergleichlichen Erfahrungen auf internationalem Parkett!
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Team-Leiter
Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Rüßmann
Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und Rechtsphilosophie. Richter am Saarländischen Oberlandesgericht a.D. und gelegentlich als Schiedsrichter in nationalen und internationalen Schiedsgerichten tätig.
Coach
Anna Marie Tschirley
Anna Marie Tschirley ist in Deutschland und Spanien aufgewachsen und erwarb ihr Abitur 2006 an der Europäischen Schule Alicante. Sie nahm 2009/1010 selbst am Willem C. Vis Moot teil und legt derzeit ihre Prüfungen zum 1. Examen mit Schwerpunkt im deutschen und internationalen Informations- und Medienrecht ab.
Of Counsel
Dr. Frank Spohnheimer
Frank Spohnheimer wurde an der Juristischen Fakultät mit der von Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Rüßmann betreuten Dissertation "Das Schiedsverfahren zwischen antezipiertem Legalanerkenntnis des Schiedsspruchs und prozessualer Gestaltungsfreiheit" promoviert. Seit November 2011 ist er Akademischer Rat an der FernUniversität in Hagen, wo er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Andreas Bergmann an seiner Habilitationsschrift arbeitet. Dem Vis-Team der Universität des Saarlandes steht er aber als "Of Counsel" weiterhin zur Seite.
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